Archive for the ‘Uncategorized’ Category
* Frohes Neues!
Posted on Dezember 31st, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.
Heute bei Stevan von Nutriculinary zum Silvester-Menü eingeladen!
Das Jahr 2009 wird einfach mal unter “vergessen” abgespeichert, es war im großen und ganzen nicht so der Hit. Ab 2010 geht das Leben in eine andere Richtung! Mehr dazu nach dem Feiertag.
Ich wünsche allen Lesern ein frohes Neues Jahr und bessere Erinnerungen an 2009!

* Fleischimitat 2.0
Posted on Dezember 3rd, 2009 by eat. Filed under Neues aus der Non-Food Abteilung, Uncategorized, fotografische Berichterstattung, ich glotz tv, its art dude., living in a virtual world.
Eine kurze Meldung von Heise.de: “Niederländischen Wissenschaftlern ist es gelungen, tierisches Muskelgewebe im Labor zu züchten. Das ist ein wichtiger Durchbruch auf dem Weg zum Steak aus der Retorte, berichtet die britische Times.”
Ein kurzes Oh my fucking god! wäre hier glaube ich, durchaus angebracht.
Aber was sagen denn die ausführenden Wissenschaftler dazu?
Post and his colleagues have so far managed to develop a soggy form of pork and are seeking to improve its texture. “What we have at the moment is rather like wasted muscle tissue,” Post said. “We need to find ways of improving it by training it and stretching it, but we will get there. This product will be good for the environment and will reduce animal suffering. If it feels and tastes like meat, people will buy it.”
Also vermute ich sieht es im Moment in etwa so aus:

foto: eat
Mehr zur Geschichte hat dieser gute Mann:
| The Daily Show With Jon Stewart | Mon – Thurs 11p / 10c | |||
| We Did It! – Artificial Meat | ||||
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* Hamburger Wassertage
Posted on Oktober 30th, 2009 by eat. Filed under Neues aus der Non-Food Abteilung, Trink was Gutes, Uncategorized, fotografische Berichterstattung, living in a virtual world.
Die guten Menschen von Viva con Agua verdienen unserer aller Unterstützung. In der Zeit vom 23.11. bis 6. 12. 2009 finden in mehreren deutschen Städten die Wassertage statt. Mit vielen attraktiven Events in hippen Locations. Also nix wie hin.
Mehr Infos dazu unter vivaconagua.org
Hier das Programm für Hamburg:

* Happy Birthday to me!
Posted on Oktober 21st, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.
* Ohne Worte
Posted on April 16th, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.
* Deutschland lernt kochen!
Posted on April 9th, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.
Oder bin ich hier doch bei Jugend forscht?
Das Logo der neuen Stern Web-TV-Sendung ist schon wenig inspiriert, und das Ergebnis in etwa so spannend wie Kompromisslösung durch Fuzzy-Optimierung.
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photo: screenshot by eat
Aber sehen sie selbst.
Via Nutriculinary sein twitter.
* Morgen Live Bier-Aufmaching
Posted on April 2nd, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.
Ich mache morgen um 14:30 in meinem, von Unordnung chaotisiertes, Büro ein Bier auf. Und werde es filmen! Ohne Mütze!
(Danke, Herr Dickhaut, für die Inspiration!)
* Ach so. Nee. Schon klar.
Posted on März 24th, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.
Ein Eintrag unter “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern”.
Tim Mälzer ist zurück.
In einem Interview in der Hamburger Morgenpost im Spiegel macht er seinem Unmut über die deutsche Fernsehlandschaft Luft.
Neue Kochshows? Überflüssig, findet er. “Wir brauchen künftig keine Kochshows mehr, sondern Sendungen, die sich wieder um die Zubereitung von Speisen kümmern”, sagt er.
“Ich bleibe meiner Linie schon treu. Aber ich will jetzt wirklich ästhetisches Kochen anbieten”, sagt er.
Ich sach nur: Hamse noch Hack.
* Neue Kampagne der Fleischerverbände?
Posted on Februar 26th, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.
* Herr Paulsens Musik-Stöckchen
Posted on Februar 26th, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.
Herr Paulsen hat mir ein Stöckchen zugeworfen, dass einfach aufgehoben werden MUSS!
Think of 15 albums, CDs, LPs (if you’re over 40) that had such a profound effect on you they changed your life. Dig into your soul. Music that brought you to life when you heard it. Royally affected you, kicked you in the wasu, literally socked you in the gut, is what I mean. Then when you finish, tag 15 others, including me. Make sure you copy and paste this part so they know the drill. Get the idea now? Good. Tag, you’re it!
Also dann legen wir mal los. Es sind nicht nur gute Erfahrungen, aber Musik ist ja nicht nur der Soundtrack zur Komödie.
(Ein kleiner Nachtrag sei mir noch gestattet: Auch wenn es erscheinen mag, dass meine Plattensammlung ähnlich gestrig ist wie die Sammlungen derer, die ich in Nummer 3 beschreibe, versichere ich dass dem nicht so ist. Ich habe sehr viele Platten die aus den letzten 2-3 Jahren stammen. Nur bin ich nicht mehr so labil wie in den vergangenen Dekaden. Danke.)
1. Prefab Sprout- Steve Mcqueen/Two Wheels Good
Gelinde gesagt die größte Platte meines Lebens sowieso und vielleicht die beste Platte der 80er. Klug, treffend und pointiert. Songs die sich heute knapp 24 Jahre später genauso gut anhören wie damals von einer unglaublichen Musikalität und Schönheit. Und trotzdem ist es Pop. Der geniale Thomas Dolby an den Reglern macht das ganze noch perfekter.
“What are you 21? Why dont you give it a rest,
the world is a million
there can be no contest”
2. Jede Platte die in Festland-Europa veröffentlicht wurde, als ich in der Beobachtungsstufe (dieses Wort alleine!) war.
(Ich fasse diese Platten zu einer zusammen, da sie kumulativ qualitätstechnisch gerade mal eine Single vorweisen können.)
Die Jahre 1975 bis 1977 waren für mich eine schwere Zeit. Frisch aus Amerika angekommen, hatte ich mein ganzes bisheriges, kurzes (ich wurde im August 1975 elf) hinter mir lassen müssen und kam in ein Land mit drei Fernsehprogrammen und einer Radioauswahl die mangelhafter war, als man sich das hätte vorstellen können. Verdammt, es gab am Tag 2 Stunden “Musik für junge Leute”! Gemacht von Leuten die nicht mehr jung waren als Skiffle aktuell war.
Und die Musik. Boney M., Pussycat, die Dolly Dots, Smokie, Suzi Quattro, Goombay Dance Band. Das Einzige was diese Zeit erträglich machte waren die ersten Zungenküsse.
Ihnen und mir erspare ich ein Video. Es ist zu schmerzhaft.
3. Eagles- Hotel California
Ich weiß was Sie jetzt denken. Viel schlimmer war die Goombay Dance Band auch nicht. Aber es gibt im Leben auch negative Erfahrungen auf die man gerne zurückblickt, mit altersweisem Zynismus.
Die Eagles haben es mit einem einzigen Album geschafft eine bestimmte Personengruppe für ewig aus meinem Umkreis auszuschließen (was sicher generalisierend ist, aber manchmal hat man man keine Zeit für einen zweiten Eindruck.) Ich nenne sie mal: wie sagt man das am besten… ewig gestrige Idioten oder noch einfacher “people who like classic rock.”
Klar so schlimm ist die Platte gar nicht, oder besser: so schlimm war sie damals nicht. Mittlerweile jedoch ist sie für mich zu einem Symbol geworden. Es könnte genauso gut Boston sein, oder Asia oder REO Speedwagon oder Bob Seeger oder die überscheißband Journey. Es ist die Musik der Menschen (hauptsächlich Männer) die ihren ersten nicht mit der eigenen Hand herbeigeführten Orgasmus als die schönste Erinnerung ihres Lebens behalten. Flanellhemd tragend in den Baumarkt fahren um dann für den Garten einen Jacuzzi zu kaufen wo sie dann, schwitzend drin sitzen während sie einen Joint rauchend, sich an die good ole days erinneren. Das schlimmste ist dass diese MEnschen dann auch irgendwann aufgehört haben sich weiter für Musik zu interressieren. Sie haben ab 1983 einfach keine Platten mehr gekauft. Es sei denn die wo dieses drauf ist.
4. Police -Synchronicity
1983 ist ein gutes Stichwort. In diesem Jahr erschien die schlechteste Platte aller Zeiten. Synchronicity. Wie ich diese Platte hasse. Sting hat es mit dieser Platte geschafft die tragische Wendung seiner Rolle als Ace Face in Quadrophenia in die Wirklichkeit zu übertragen. (Wer den Film nicht kennt, muss wissen dass der übercoole Ace am Ende als Kofferträger im Edelhotel arbeitet und seine ganzes antiautoritäres Mod-Tum nur Posing war. Das stürzt den Hauptprotagonisten in eine tiefe Krise.) Vom New-Wave Reggae-Mischer zum Stadion-Rocker AHHHHH!
Wie schafft man es, in nur knapp 7 Jahren von Walking on the moon zu “Mephistopholes is not your name, I know what you’re up to just the same.” Kein Wunder das Stewart Copeland kein Bock mehr hatte.
5. Earth, Wind and Fire – All ‘n’ All
1977 war die Hölle vorbei, Ich kam aufs Gymnasium und mit der neuen Schule kam gleich neue Musik. Ich hatte schon als 8-jähriger mehr Soul und Motown gehört als die meisten weißen Menschen in Ihrem ganzen Leben (Danke Vati!) und kannte schon EWF aus der Zeit bevor wir USA verließen. Aber jetzt mit 13 bekam das Ganze eine neue Qualität. Fortan hörte ich sehr viel mehr und bewusster Musik, meist waren es Bands mit mindestens 13 Mitgliedern die meisten davon auch schwarz. Diese Platte war für mich großes Kino, die Anlehnungen an die Ägyptologie, die Harmonien, alles hier war mehr und größer und cooler. Dann auch mein erstes Konzert: EWF im CCH. Ausverkauft, sämtliche schwarzen GIs aus einem Umkreis von 500 km im Publikum und eine Band auf der Bühne die um ihr Leben spielte. Das war Musik. Jazz. Funk. Brazil. Ein Wahnsinn.
6. Chic – Good Times vom Album Risqué
Disco kann die Welt verändern. Tatsächlich hat Disco das getan. Denn Disco war der Funke für den ersten Rap-Hit “Rapper’s Delight” und was aus dieser komischen Sprechgesangsmusik dann noch wurde, wissen wir alle.
Ich war im Ski-Urlaub, fast 15, der erste Jägertee meines Lebens tat sein bestes um meinen Kopf platzen zu lassen und dann dröhnte dieses Lied aus den Boxen. Der Bass, diese Akkorde der Gitarre und dieses lange Stück in der Mitte das zum Grundgerüst von Rapper’s Delight wurde. Toll.
Nile Rogers ist seitdem für mich ein Vorbild. Ein Mann der alles was er anpackte mit Perfektion machte. Und nebenbei veränderte er das weiße Musikbusiness grundlegend, ohne viel Gedöns ist er für die größten Hits aller Zeiten verantwortlich. Ein musikalisches Genie, dessen Schaffen mich inspiriert neue Dinge auszuprobieren und die Welt ohne Farbe und Stereotypen zu sehen. Ja, das kann Disco.
7. Heaven 17- Penthouse and Pavement
Meine Freunde hörten Human League und The Cure. Mir war das zu deprimierend, mit 17 war ich schon in der Ausbildung, nachdem ich das Gymnasium geschmissen hatte, und hatte etwas Geld zum Ausgeben in der Tasche und die erste große Liebe meines Lebens im Herzen. (oiweh) Da musste ein bisschen funky Bass zum Elektro und die Jungs aus Sheffield machten das wie sonst keine andere Band.
Heaven 17 waren der beste Beweis das man politisch links sein konnte und trotzdem groovy. Das war auch mein Credo. Und so war ich 1 1/2 Jahre lang einer Hamburgssehr wenigen linksgerichteten Poppern. Schal ja, Poppertolle nein.
In den kommenden Jahren machten Heaven 17 Terence Trent d’Arby reich und Tina Turner wieder reich. Phil Oakey und Human League richteten noch einige schlimme Dinge an (Don’t you want me!) und The Cure wurden dann doch irgendwann richtig Pop. Ich zog nach Amerika, meine große Liebe kam kurz zum Besuch mal rüber und wir trennten uns wenig später. Später wanderte sie auch nach USA aus, wir sahen uns jedoch nie wieder und irgendwann gewann sie in Texas im Lotto 2 Millionen Dollar. Aber die Heaven 17 Platte hatte immer noch ich.
8. Café Bleu – The Style Council
1983/84 war der Popper tot es lebte nun der Möchtegern Euro-Romantiker im Mantel aus dem Second Hand. Paul Weller war die konsequente Fortführung dessen was ich mit Heaven 17 begonnen hatte. Links und stylish wie niemand vor oder nach ihm, brachte der Modfather nachdem er seine alten Fans mit der letzten Platte von “THE JAM” vertrieben hatte mit diesem großen Album mein Ego in die Plattenläden. Oh der Schmerz (My ever changing moods) oh die Ungerechtigkeit (The Whole Point of No Return) oh die Melancholie (Paris Match) oh die Hoffnung (Headstart for Happiness) oh die Coolness (Dropping Bombs on the White House)
Das wir trotzdem alle in Würde altern können beweist Paul hier
9. World Party – Goodbye Jumbo
Eine meiner Lieblingsalben. Großartige bewegende Texte, wunderbare Musik und.. hach einfach nur gut. Ich hoffe dass Karl Wallinger wenigstens viel Geld mit “She’s the one” verdient hat. dass Robbie Williams diese alte Sau geklaut hat. Einer der großartigsten, recht unbekannten Interpreten aller Zeiten.
10. xtc – Apple Venus Vol. 1
Dieses Album steht für mich an erster Stelle der xtc-alben weil es von solch einer unfassbaren Konsequenz getrieben ist, das zu tun woran man glaubt. Ich bin seit fast 30 Jahren ein Fan von dieser Band und die Entwicklung mitzuverfolgen ist atemberaubend. Aber eigentlich könnte hier jedes andere Album der Band nach 1981 stehen.
Der erste Track “River of Orchids” ist das seltsamste und vielleicht eines der schönsten Stücke Pop-Musik die ich je gehört habe. Der zweite “I’d like That” ist typisch XTC: Harmonie, großartiges Spiel und hinterisnniger Text.
11. Sonny Clark – Cool Struttin’
Bebop erinnert mich an meinen Vater.
12. Caetano Veloso – Estrangeiro
Meine erste Begegnung mit “World Music”. Zumindest wurde diese Platte damals so verkauft, obwohl Veloso schon eine formidable Karriere hingelegt hatte und in Brasilien ein Superstar war. Aber in Amerika kannte ihn keiner und so bekam er ein Etikett verpasst. Tolle Musik ist es und dass man damit beim Rendezvous als 25-jähriger seine intelektuell-romatische Seite raushängen lassen konnte war ein weiterer Bonus
13. Stevie Wonder – Innervisons
Spät entdeckte ich diese Platte, und kannte doch schon alle Leider. Aber nacheinander angehört offenbaren sie das Genie von Stevie Wonder erst wirklich. Knapp 23-jährig war er als er diese Platte gemacht hat und sie ruft bei mir vor allem Demut hervor. Hier war etwas ganz Großes entstanden, und selbst Stevie konnte das nicht wiederholen. Ein Meilenstein der Musikgeschichte, ein bewegendes dramatisches Album und ein Appel an die Menschlichkeit.
14. Gil Scott Heron – Winter in America
Da muss man nichts mehr sagen.
15. David Sylvian – Secrets of the beehive
Melancholie auf Steroiden. Danach ging es mir wieder besser. Erstaunlich wie wichtig und ernst man sich mit Mitte 20 nimmt. Ich frage mich heute ob David Sylvian jemals gelacht hat.
Fakt ist: die Platte ist immer noch schön.
Ich bin nur erwachsen geworden. Gott sei Dank.
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