Archive for the ‘living in a virtual world’ Category

* Fleischimitat 2.0

Posted on Dezember 3rd, 2009 by eat. Filed under Neues aus der Non-Food Abteilung, Uncategorized, fotografische Berichterstattung, ich glotz tv, its art dude., living in a virtual world.


Eine kurze Meldung von Heise.de: “Niederländischen Wissenschaftlern ist es gelungen, tierisches Muskelgewebe im Labor zu züchten. Das ist ein wichtiger Durchbruch auf dem Weg zum Steak aus der Retorte, berichtet die britische Times.”

Ein kurzes Oh my fucking god! wäre hier glaube ich, durchaus angebracht.

Aber was sagen denn die ausführenden Wissenschaftler dazu?

Post and his colleagues have so far managed to develop a soggy form of pork and are seeking to improve its texture. “What we have at the moment is rather like wasted muscle tissue,” Post said. “We need to find ways of improving it by training it and stretching it, but we will get there. This product will be good for the environment and will reduce animal suffering. If it feels and tastes like meat, people will buy it.”

Also vermute ich sieht es im Moment in etwa so aus:

Bild 5
foto: eat

Mehr zur Geschichte hat dieser gute Mann:

The Daily Show With Jon Stewart Mon – Thurs 11p / 10c
We Did It! – Artificial Meat
www.thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Political Humor Health Care Crisis

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* Speck. Ganz kurz angebraten.

Posted on November 12th, 2009 by eat. Filed under Neues aus der Non-Food Abteilung, fotografische Berichterstattung, its art dude., living in a virtual world.


Umschläge die wie Speck schmecken. Das ist ja noch besser als fast so gut wie Schoko-Speck.mmmvelopes-med

Via Eat Me Daily’s Twitter.

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* Veganer. Nur ganz kurz angebraten.

Posted on November 3rd, 2009 by eat. Filed under aus der küche, living in a virtual world.


photo: wikipedia.org

photo: wikipedia.org

Im Nutriculinary Blog hat der von mir sehr geschätzte Paulsen eine wie gewohnt, pointierte und äußerst unterhaltsame Glosse verfasst. Das Thema sind hanf-angereicherte Landjägerimitate. Und ein Kochbuch das nur vegane Rezepte beherbergt. In den Comments habe ich es geschafft, ein wenig für Unmut gesorgt. Dort wurden meine Kommentare über die anderen Kommentare irgendwie als Vegan-Bashing-Bashing verstanden was sie naja, ehrlich gesagt auch ein wenig sind. (Vegan Bashing der besonderen Güte findet man übrigens hier.)

Ich bin als Koch, Fleischesser, Vater und Genussmensch ständig dabei, mich auf immer verschiedenen Ebenen,  mit dem Thema Essen und Ernährung zu beschäftigen. Dabei bin ich zur Erkenntniss gelangt dass, der vegane Lebensstil, wenn er auch für mich nicht in Frage kommt, gar keine solch böse Sache ist. Im Gegenteil, er macht in vieler Hinsicht Sinn und kann wahrscheinlich einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Erde haben. Doch immer wieder stößt man sobald es um Veganismus oder dessen Auswirkungen geht, auf Kommentare wie diesen (von der von mir gerne gelesenen, katha von esskultur): solange es diesen ganzen imitat-krempel gibt, solange wird vegane ernährung nicht ernst genommen werden. garantiert. Ich glaube zu wissen was sie meint, aber es funzt nicht so recht. Denn, wenn wir so denken, macht auch dieser Satz Sinn: Solange es diesen ganzen Bifi-Krempel gibt, wird die wird die ganze fleischbasierte Ernährung nicht ernst genommen werden. Garantiert.

Nur, das wird sie aber. Und das führt meines Erachtens nach zur Schlussfolgerung, dass es nicht die Ernährungsweise ist, die Ernst genommen werden müsste oder sollte, sondern wie man diese Ernährungsweise lebt. Und da sind Landjägerimitate und Tofugrillwürste letztlich nicht der Maßstab. Sondern Bücher wie das vom Nutriculinary vorgestellte Vegane Kochbuch der Münchner Gastronim Sandra Foster. Oder diese hier. die ich beide besitze und vom Küchenchef des Millenium Restaurants in San Francisco (ich weiß schon was sie denken…) Eric Tucker verfasst wurden. Darin finden sich wirklich großartige Rezepte die gefüllt sind mit Kreativität und der augenscheinlich Begeisterung fürs Essen und Kochen. Bloß ohne Tiere.

Ich weiß nicht, ob es die lange Tradition des deutschen Volkes riesige Mengen an Wurst und Fleisch zu essen ist, die diese negative Einstellung zum Veganismus verursacht. Aber Traditionen sollten uns nicht hindern, mal über den Tellerrand zu schauen. Auch wenn da nur grüne Wiesen zu finden sind.

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* Thank You, Gourmet!

Posted on November 1st, 2009 by eat. Filed under living in a virtual world.


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foto: thankyougourmet.com/simply breakfast

(English translation follows at the bottom of the post.)

Wenn alte Freunde sich verabschieden, hilft es die Erinnerungen zu sammeln. Für sich, fürs Gemüt und für die Ewigkeit. Sicherlich ist eine Zeitschrift kein wahrer “Freund”, aber die Website Thank You, Gourmet der amerikanischen Food-Autorin Renee Schettler, zeigt deutlich dass vielen Menschen auch eine Zeitschrift besonders ans Herz wachsen kann. Auf der Website sammelt Schettler Erinnerungen und manchmal melancholische Blicke zurück für die Unendlichkeit. Ich glaube, dass Gourmet, das 68 Jahre lang zum guten Geschmack beigetragen hat, eine solche Sammlung verdient. Auch von mir hier ein “Danke schön, Gourmet” für all die Jahre die ich mit dem Heft verbracht habe. Und ich danke der Chefredakteurin Ruth Reichl, für den Mut die Zeitschrift zum Führer der lokalen Landwirtschaftsbewegung zu machen, auch wenn die Großindustrie als Werbepartner davon sicherlich alles andere als begeistert war, und sie somit vielleicht ungwollt zum Ende der Zeitschrift beigetragen hat. Laut dem Verlag Condé Nast waren es nämlich die um 47% eingebrochenen Anzeigenverkäufe die letztlich zum Ende des Hefts geführt haben. Es ist schwer zu glauben, dass ein Heft das solange auf dem Markt war, so schnell aufgegeben werden kann.

Der ehemalige Gourmet-Autor Francis Lam hat auf Thank you Gourmet folgende Worte (u.a.) als Gedanken hinterlassen.

Mehr muss nicht gesagt werden.

I had sort of a strange position at Gourmet, writing for the magazine
from home. I went into the office that afternoon, to say hello and to
say sorry and to offer, dumbly, to help my friends pack their offices.
I’d lost my job just as much as they’d lost theirs, but as I walked
around and heard the sobbing and the brave, cold gallows humor, I
realized that they were losing so much more than me. 34 years, 23
years, 18 years: this is the scope of time we’re talking about. So
many people worked there with such talent and dedication and, over
time, love for one another.

So I hurt for them. But at the same time, it occurred to me that our
culture suffers for this, too. There are other great food magazines,
but which of them, I wonder, would run a story on slave labor in
tomato fields, on industrial chicken slaughter, on how unglamorous a
life in food can be? Let alone—and this is not insignificant—pay
for that kind of reporting? Sure, other magazines might do that—
upstairs, at the New Yorker, for instance—but I think it was
especially meaningful that an “elitist, luxury food magazine” would do
that. This was the true luxury of Gourmet: that it had the confidence
and the resources to try to challenge its readers.

When old friends depart, it helps to collect the memories. For one’s self, for the soul and for eternity. Surely a magazine cannot be considered a true „friend“ but the tribute website Thank You, Gourmet by american food writer Renee Schettler,  shows clearly that many people can hold  a magazine dear to their heart. On the site, Schettler collects memories and sometimes melancholy looks back, for posterity. I beleive that Gourmet, which had shown us for 68 years what good taste is all about, deserves such a collection. From me here also a heartfelt Thank you, Gourmet, for all the years I was lucky to spend with the magazine. And my thanks to former editor-in-chief, Ruth Reichl for the courage to spearhead the locavore movement, even at the risk of losing industrial food corporation ads, since these companies could not have been to happy with this development. According to Condé Nast it was after all, the loss of 47% of ad revenue which led to the magazine’s demise. It is hard to believe that a magazine which had been on the market for so long, be given up so quickly.

Former Gourmet writer Francis Lam had the following to say on Thank you, Gourmet. I believe no more needs to be added.

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* Hamburger Wassertage

Posted on Oktober 30th, 2009 by eat. Filed under Neues aus der Non-Food Abteilung, Trink was Gutes, Uncategorized, fotografische Berichterstattung, living in a virtual world.


Die guten Menschen von Viva con Agua verdienen unserer aller Unterstützung. In der Zeit vom 23.11. bis 6. 12. 2009 finden in mehreren deutschen Städten die Wassertage statt. Mit vielen attraktiven Events in hippen Locations. Also nix wie hin.

Mehr Infos dazu unter  vivaconagua.org

Hier das Programm für Hamburg:

39477855

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* where’s the beef?

Posted on Oktober 22nd, 2009 by eat. Filed under Neues aus der Non-Food Abteilung, aus der küche, living in a virtual world.


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foto: wikipedia

Über den Sinn und Widersinn und der Qualität des neuen Magazins Beef! ist ja an vielen Stellen (z.B. hier, hier und hier) bereits genug gesagt worden. Da muss ich nicht auch noch meine Meinung dazu großartig kund tun. Ich glaube von mir könnte eigentlich ein Wort vollkommen ausreichen, um zu beschreiben wie ich das Heft finde: wasissndasfüreinschwachsinn.

Aber ich sag trotzdem noch was dazu.

Sicher, im Abo-Sammelpack mit dieser und dieser und dieser Zeitschrift könnte es sogar klappen,  das Heft profitabel an den Mann zu bringen. (Zielgruppe! Zielgruppe! Zielgruppe!) Ernsthaft  glaube ich jedoch dass Beef! ein Vanity Fair mit Bratpfannen sein wird, dessen hochgestecktes Ziel kaum zu realisieren sein wird.

Es ist nicht nur die Attitüde des Hefts, die mir im Hals stecken bleibt, sondern auch die damit  gepaarte, offensichtliche Ahnungslosigkeit der Redaktion.  So kann man für € 300 (bzw. € 650 für das all-inclusive Paket) sich die Zutaten des Menus des Monats ins Haus schicken lassen. Dabei vergessen sie leider ein wichtiges Prinzip: “Erst die Hose, dann die Schuhe”. Schließlich wird doch jeder gute Koch, ob testosteron- oder östrogengesteuert spielt  keine Rolle, es sich nicht nehmen lassen seine Ware selbst zu begutachten bevor er (sie) den Einkauf in die Ladefläche des Range Rovers bugsiert. Aber vielleicht hat es ja was, am Samstag vormittag bei der Post zu stehen um sich das Fresspaket abzuholen, was mir jetzt nicht ins Auge springt. Und wahrscheinlich hat der Beef!-Leser eh eine Ehefrau zuhause, die das Paket entgegennimmt, während ihr Nagellack trocknet. Aber was kriegt man für seine € 300 überhaupt? Sehen sie selbst:

Lieferliste des Artikels 27563 Beef Folder Menue Ausgabe 1

Beschreibung Menge

Tramezzini Brot 250 g (10×23 cm,5 Scheiben pro Pack.) 1 STÜCK

Oscar Wild Fond Konzentrat, flüssig 200ml (für ca.6 Liter) 1 STÜCK

Wildpasteten-Gewürzmischung im Glas 250 ml/100g 1 STÜCK

Sal Tradicional, mittel, 1kg Stoffbeutel,weiß,feucht,CERTIPLANET-zertifiziert 1 STÜCK

Nitrit Pökelsalz im Glas 250ml/ 250g 1 STÜCK

Senf-Pulver, Colman 57g England 1 STÜCK

Bos Food Hagebutten-Püree/ Mark 680g Glas 1 STÜCK

Apfel-Honig Essig 500 ml Soripa 1 STÜCK

Oscar Geflügelbratenjus 900g 1 STÜCK

Oscar Hühner Fond Konzentrat, flüssig 200ml (für ca. 6 Liter) 1 STÜCK

Sherry Essig Barneo 375 ml (7%Säure) 1 STÜCK

Apfel Essig Klassik Gölles, 500 ml 1 STÜCK

Hummer frisch Europa 1,2 KG

500 gr frischer Speck gewürfelt 1 STÜCK

400 g mageres Rehfleisch gewürfelt 1 STÜCK

Schweinefleisch gewürfelt 250 g 1 STÜCK

Heilbutt ca. 3 kg ganz 3 KG

300 gr ausgelöster Rehrücken 1 STÜCK

Parma Schinken in Scheiben 100gr 1 STÜCK

Villa Caviviana Olivenöl Italien “Tuscia DOP” 500 ml 1 STÜCK

Das macht 15 Euro pro Zutat. Die Leute bei bos-food müssen sich krümmen vor Lachen.

Ich jedenfalls werde beef! nie wieder kaufen. Lieber gebe ich die € 9,80 beim meinem Schlachter an der Ecke aus. Denn Kochen tue ich für mich, und um den Menschen die an meinem Leben teilhaben, eine Freude zu bereiten. Und  nicht um andere zu beeindrucken.

Hier noch eine Kultwerbung aus den Achtzigern. Irgendwie passts.

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* Weißer Mann spricht mit gespaltener Zunge

Posted on Januar 15th, 2009 by eat. Filed under ich glotz tv, living in a virtual world.


Jamie Oliver war bei Kerner.

Und während Mr. Oliver dem Studiopublikum über seine Zeit bei den Navajo-Indianern erzählt, erfährt der Heimzuschauer, dank Simultanübersetzung, von Jamies Zeit bei

den Indianern im Napa Valley!

Wo sicherlich ein paar Gläser vom guten Donnervogel die Runde machten.800px-thunderbirdbottlevancouver
Bottle of Thunderbird wine, photo by Mike Teague, 2005 gesehen bei wikipedia.com

PS für ungeduldige geht das ab 15:25 los…

Jetzt muss ich aber wieder weg!

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* Das war wohl nix.

Posted on Dezember 3rd, 2008 by eat. Filed under Uncategorized, living in a virtual world.


Jamie floppt in FFM. Vielleicht sollte man die Show doch jetzt lieber in “BESTE RESTE” umtaufen.

Das ganze Elend auch in den Kommentaren bei Nutriculinary.

 

Es bleibt abzuwarten, ob die Show den schlechten Beginn überwinden kann und noch ein Erfolg wird. 

Update:

Unterkriegen lässt er sich dennoch nicht und bringt seine eigene Zeitschrift raus.

 

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