Archive for Januar, 2009

* Sauer macht krustig

Posted on Januar 31st, 2009 by eat. Filed under Uncategorized, aus der küche, backen, fotografische Berichterstattung.


Brot selber zu backen ist immer wieder ein Thema das mich kurzzeitig ergreift und dann backe ich wie wild drauf los, ob Joghurt-Roggenbrote, Irisches Soda Brot oder Ciabatta. Doch meist verlässt mich der Ehrgeiz relativ bald, es gibt ja gute Bio-Bäcker hier in Hamburg, manchmal reicht die Zeit nicht aus um auf das Gehen des Teiges zu warten weil wichtige Termine stattfinden.

Doch diese Woche ist es mal wieder soweit gewesen und ich habe mich an ein Sauerteigbrot getraut. Am vergangenen Sonntag habe ich erst mal rein nach Gefühl einen Saueransatz gemacht: 350 g Roggenvollkornmehl, 12 g frische Hefe und ca. 350 ml Wasser verrührt und 3 Tage auf der Abzugshaube mit Klarsichtfolie fest verschlossen vor sich hin blubbern lassen. Was ein, mir zwar unerklärliches aber doch sehr zufrieden stellendes, “Das riecht aber gut!” meines 4-jährigen Sohnes zustande brachte.

350 g dieses Ansatzes habe ich dann am Mittwoch mit weiteren 10 g Hefe, etwa 600 g Weizenmehl Type 550 und weiteren 300 g Roggenvollkornmehl und 20 g Salz mit ca. 450 ml Wasser auf der Arbeitsfläche 12 Minuten von Hand geknetet und dann bei kühler Temperatur ca. 3 Stunden gehen lassen.

Nachdem der Teig etwas entgast wurde formte ich daraus zwei Laibe und ließ diese erneut gehen.

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Dann wurden sie mit einer Schale Wasser auf dem obersten Gitter und einigen Spritzern Wasser an die Ofenwand zuerst bei 240°C 15 Minuten gebacken. (auf ein heißes Blech geschoben das im untersten Teil des Ofens lag (ich habe leider keine Backsteine.) Dann die Wasserschale entfernt, weitere 30 bei 190°C (Die genaue Temperatur lässt sich jedoch nicht so genau ermitteln da die Wasserschale die Temperatur doch sehr stark beeinflusst.)

Das Ergebnis: ein herrliches krustiges Brot mit ein wenig zu dichter Krume, aber einer sehr nuancierten Säure. Und wenn mich nicht alles täuscht, das verschmitzte Gesicht Buddhas.

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Den Hermann habe ich jetzt im Kühlschrank liegen, und werde sehen wie lange er ein mir treues Haustier bleibt.

Das nächste Brot werde ich aber mit einem einfachen Pate fermentée machen, um ein krustiges, leicht saures Baguette oder krosse Boule zu backen. Ich werde berichten!

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* Modern?!?

Posted on Januar 26th, 2009 by eat. Filed under Kochen für die Weltwirtschaft, Neues aus der Non-Food Abteilung, aus der küche, ich glotz tv.


Denkt auch nur ein Mensch bei den Worten “modern kochen” an Horst Lichter?

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* Weißer Mann spricht mit gespaltener Zunge

Posted on Januar 15th, 2009 by eat. Filed under ich glotz tv, living in a virtual world.


Jamie Oliver war bei Kerner.

Und während Mr. Oliver dem Studiopublikum über seine Zeit bei den Navajo-Indianern erzählt, erfährt der Heimzuschauer, dank Simultanübersetzung, von Jamies Zeit bei

den Indianern im Napa Valley!

Wo sicherlich ein paar Gläser vom guten Donnervogel die Runde machten.800px-thunderbirdbottlevancouver
Bottle of Thunderbird wine, photo by Mike Teague, 2005 gesehen bei wikipedia.com

PS für ungeduldige geht das ab 15:25 los…

Jetzt muss ich aber wieder weg!

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* Ungewollte Pause

Posted on Januar 14th, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.


Leider muss eat bis zum 1. Februar berufsbedingt pausieren. Bis dahin bitte ich die werte Leserschaft den Links in der Blogroll zu folgen.

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* Mit Ach und Rach

Posted on Januar 6th, 2009 by eat. Filed under ich glotz tv.


Bei Nutriculinary läuft gerade eine heiße Diskussion zu der gestrigen Sendung von Christian Rach, die mir zu denken gibt.

Vor allem dieser Comment von Aquii (kein Link verfügbar) wirft für mich Fragen auf:

Habe mal irgendwo aufgeschnappt, das die Lokale aller Fernsehköche im Ranking immer weiter abrutschen, egal wer sein Heil bei irgendeinem Sender sucht. Ist die Gage der Sender so hoch, das es sich lohnt, sein Restaurant zu vernachlässigen? Anscheinend…”

Nimmt man dann auch noch den Tafelhaus-Test der Hamburger Morgenpost zur Hand stellt sich sogleich diese Frage: Werden alle TV-Köche sogar automatisch niedriger bewertet?

Die MOPO versäumt es ein zweites Mal im Tafelhaus zu essen, schon mal keine Voraussetzung für eine ausgewogene Kritik. Und der Ton des Berichts ist nicht ausgewogen genug um mich zu überzeugen, dass hier neutral bewertet wurde. Aber den Hauptakteur einer Sendung die viele Millionen Zuschauer erreicht zu dissen, verkauft sicher auch ein paar mehr Zeitungen. Wobei ich nicht behaupten will, die MOPO erzähle nicht die Wahrheit, wenn die Qualität nicht da war, muss Rach etwas nachhaken.

Dass Gault-Millaut, Der Feinschmecker oder der “guide rouge” Fernsehprominz generell mir nichts dir nichts abstrafen, kann ich mir gut vorstellen. Nur so kann man sich vom fernsehglotzenden Pöbel absetzen und die Exklusivität der Leserschaft steigern.  

Stellen Sie sich diesen Dialog doch mal vor, irgendwo in einem deutschen Golfclub vielleicht:

“Beim Kleeberg isst man ja heute so schlecht, wo der doch ständig im Fernsehen ist.”

“Stimmt ich sagte gerade gestern zu meinem Advokaten, wie grottig es in der Stromburg geworden ist, offensichtlich färbt der Lichter auf den Lafer ab!”

“Es ist ja kein Wunder, wenn man nicht ständig im Betrieb ist, kann die Qualität nur leiden. Apropos, ich müsste eben kurz meinen Betriebsleiter anrufen. Ich fahre mit der Frau morgen noch schnell nach Sylt. Dein Schlag, Heribert.”

Was wird in der Mopo-Kritik eigentlich wirklich unter die Lupe genommen? Das Essen? Oder doch eher die Popularität eines Koches der es geschafft hat, jahrelang ein erfolgreiches Restaurant zu führen und jetzt noch den Lebensabend sichern möchte.

Übrigens, ich fand die Sendung ganz unterhaltsam. Und im Vergleich zu Gordon Ramsay ist Rach ja die reine Mutter Teresa:

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* Frohes Neues.

Posted on Januar 1st, 2009 by eat. Filed under Uncategorized.


Nicht ganz neu aber trotzdem wert immer wieder gesehen zu werden ist “The Story of Stuff.” Gerade am Anfang eines neuen Jahres.

 

The Story of Stuff


The Story of Stuff from UTOPIA AG on Vimeo.

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